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Ein süßer Start in Algier

Ich sitze auf einer kleinen Bank in einem kleinen, ruhigen Garten. Neben mir Zitronenbäumchen, Basilikum und andere Kräuter. Die Luft ist warm, die Vögel zwitschern. Eine kleine Katze streicht um mich herum, spielt mit meinen Beinen. Es erinnert mich an Istanbul, wo an jeder Straßenecke Katzen Teil des Stadtbildes sind.

Heute Morgen war ich noch in Berlin. Dann Frankfurt. Und jetzt bin ich hier – in Algier, in Algerien. Ein Land, das ich nie wirklich auf dem Schirm hatte. Kein lang geplanter Trip, eher eine spontane Idee aus dem letzten Winter: „Ich will irgendwohin, wo es warm ist, wo es grün ist, nicht zu weit weg von Deutschland, wo ich Fahrrad fahren kann.“ Und jetzt sitze ich auf dieser kleinen Bank in diesem ruhigen Garten.

Der erste Tag beginnt wild. Direkt am Flughafen tausche ich heimlich auf der Toilette Euro in algerische Dinar. Der offizielle Wechselkurs (1 € = 150 DA) steht hier in keinem Verhältnis zur Realität (1 € = 280 DA). Der Schwarzmarkt ist zwar offiziell illegal, floriert aber und wird ganz selbstverständlich von den Menschen genutzt. Mein Taxifahrer wird unterwegs von der Polizei angehalten. Diskussion, Hektik, am Ende eine Strafe. Erst als ich an meiner Unterkunft ankomme, fällt der Stress von mir ab, die Müdigkeit schlägt durch. Ich lege mich hin und schlafe sofort ein.

Am Nachmittag wache ich wieder auf. Da ist dieses Gefühl: Jetzt raus. Jetzt sehen, wo ich eigentlich gelandet bin.

Ich laufe durch Algier, ohne Plan, einfach los. Die Stadt wirkt vertraut und leicht. Der französische Einfluss ist überall spürbar: in den Fassaden, in den Cafés und Patisserien, in den kleinen Details. Steile Straßen ziehen sich durch die Stadt, bunte Wäsche hängt über den Balkonen und flattert im Wind. Katzen ziehen durch die Gassen. Es erinnert mich an Beirut, an Istanbul, an Orte, die ich die letzten Jahre entdecken durfte. Die Häuser sind bunt, teilweise brüchig, aber nie leblos. Überall passiert etwas. Menschen sitzen zusammen, reden, lachen, spielen und beobachten. In einer Gasse steht mitten auf der Straße ein Tischkicker, umringt von ein paar Jugendlichen. Und ich mittendrin, als Fremder, der sich trotzdem nicht fremd fühlt.

Immer wieder sprechen mich Leute an. Manche geben mir Hinweise, wo ich langgehen soll. Andere warnen mich vor Taschendieben. Wieder andere zeigen mir gute Aussichtspunkte und kleine Ecken, die man alleine vielleicht übersehen würde. Es ist eine Mischung aus Neugier und Fürsorge, die ich so selten erlebt habe.

Ich gehe irgendwann in ein kleines Café. Ich bestelle einen Espresso und frage nach etwas Süßem, das in der Auslage liegt. Ich spreche Englisch, ein paar gebrochene Floskeln Arabisch und Französisch die ich an zwei Händen abzählen kann. Ich weiß nicht, was ich bestellt habe, im Nachhinein finde ich heraus es war algerische Basbousa: ein süßer, saftiger, leicht krümeliger Grießkuchen, der in Zuckersirup getränkt und mit Orangenblütenwasser verfeinert ist. Trotz Sprachbarriere, versteht der Besitzer was ich möchte, ich will zahlen, er signalisiert, der Nachtisch geht aufs Haus. Ich sitze dort auf der Mauer, mit Blick aufs Meer, trinke meinen Espresso und esse eine kleine Basbousa. Ich zahle umgerechnet knapp 20 Cent.

Ich laufe weiter, lasse mich treiben, ohne Ziel. Überall diese Offenheit, diese unmittelbare Herzlichkeit. Nichts wirkt aufgesetzt. Es ist eine Leichtigkeit, die ich in einer Großstadt, in einer Landeshauptstadt, schon lange nicht mehr so gespürt habe. Ich freue mich auf die kommenden zwei Wochen in Algerien.

Dhaka, the Heart of Bangladesh

Dhaka is a city most of you probably haven’t even heard of. While it is alike other megacities as Tokyo, Delhi, Beijing, … ranking at the 9th largest city in the world being home to over 20 million people living there.

More recently Dhaka might have come to your attention by the Netflix Original Blockbuster movie “Extraction” (featuring Chris Hemsworth) that just hit the streaming website end of April 2020. Although, most of the movie wasn’t shot in Dhaka the impression of real Dhaka is quite similar – just imagine without all the violence and abundant gangs everywhere.

Dhaka being the largest city and the economical and cultural center of Bangladesh it is most likely the place most travels start – and so did mine.

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Land of bengal – hundreds of rivers and a Hospitality i’ve never seen before. Bangladesh.

Now it’s been a while since I last posted on my blog. Actually it has been more than 3 years after I suddenly stopped blogging as I didn’t feel like sharing my travelstory anymore.

There are so many blogs out here sharing countless stories, articles and photos of their journey. If you look at my blog which I started in 2016 there was only me, a website with two posts and another instagram user using the name “Lukas On Tour” – if you check now there are several users on instagram, a wordpress blog, more websites and hundreds of hashtags containing this name. Lukas On Tour became not only my story, but now covers the trip of many more ‘Lukases’ around the world wanting to share their countless stories, articles and photos of their journey. Why is it time for mine again?

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Sydney to Brisbane – laid back costal towns you shouldn’t miss out on!

Who got it in between which cities I was travelling? Ok whoever read the caption should know it by now.
I started close to Sydney and made my way all up to Brisbane. Along this 1000km trip I stopped at lots of lovely towns along the coast with great beaches and scenic coastlines.
Here a few of the stops I recommend:

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Couchsurfing

So it’s day 2 of this week so what did I do in Renmark?
Bronte a guy living there discovered my public trip and invited me to his home, all trough Couchsurfing. That’s why I decided to stop there and i had an amazing time in Renmark – Bronte is the guy in the post picture.
After spending more then 60 nights at over 30 Couchsurfers in 6 countries and meeting even more Couchsurfers at one of plenty events along the way, it is time that I explaine what Couchsurfing is.

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